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Beratung, die in einem Dokument endet, nicht in einem Verkaufsgespräch
Bevor irgendetwas konfiguriert wird, erfassen wir, was Ihr Unternehmen tatsächlich tut und wo Odoo passt — und wo nicht. Das bekommen Sie schriftlich, und es gehört Ihnen in jedem Fall.
Was wir uns ansehen
Wir beginnen damit, wie Arbeit durch Ihr Unternehmen läuft — nicht mit Softwaremasken: wie aus einem Angebot ein Auftrag wird, wie Ware ankommt und das Haus verlässt, wie die Rechnung zum Kunden und die Zahlen zum Steuerberater kommen. Daneben nehmen wir die Mengen auf, die über die Dimensionierung entscheiden — Bestellungen pro Tag, Artikel, Nutzer, Gesellschaften, Währungen.
Danach wird jede Anforderung gegen den Odoo-Standard geprüft, in fester Reihenfolge: zuerst Standard, dann Community-Module, zuletzt Custom Code. Wir sagen Ihnen, auf welcher Stufe jede Anforderung gelandet ist und warum. Das meiste, was als „wir brauchen Individualentwicklung" ankommt, entpuppt sich als Einstellung, Preislistenregel oder ein anderer Zuschnitt des Prozesses.
Was Sie bekommen
Ein schriftliches Zielbild: welche Odoo-Apps in welcher Reihenfolge, was Ihre Datenübernahme umfasst, welche Schnittstellen nötig sind, wo Entwicklung wirklich begründet ist — und einen Phasenplan mit Aufwandsrahmen. Es ist konkret genug, dass Sie damit auch zu einem anderen Partner gehen könnten. Das ist Absicht: Eine Beratung, die nur bei uns verwendbar ist, ist keine.
Wenn Odoo für Ihren Fall nicht passt, steht das im Dokument. Das ist vorgekommen — und es ist billiger, das im Scoping zu erfahren als im vierten Projektmonat.
Wie ein Scoping abläuft
Vier Schritte, der Reihe nach
Prozessaufnahme
Gespräche mit den Menschen, die die Arbeit machen, und ein Gang durch Ihre echten Belegflüsse.
Gap-Analyse
jede Anforderung einsortiert in Standard, Community-Modul oder Custom, mit schriftlicher Begründung.
Zielbild
Apps, Daten, Schnittstellen, Reihenfolge, Aufwandsrahmen. Mit Ihnen durchgesprochen, nicht Ihnen vorgetragen.
Entscheidung
Sie machen mit uns weiter, mit jemand anderem, oder gar nicht. Das Dokument funktioniert in allen drei Fällen.
Vor jedem Scoping gefragt
Brauchen wir vor dem Scoping schon Odoo-Lizenzen?
Nein. Ein Scoping braucht Zugang zu den Menschen, die Ihre Prozesse kennen, und — falls vorhanden — einen Blick ins bestehende System. Lizenzfragen, auch Community gegen Enterprise, sind ein Ergebnis des Scopings, keine Voraussetzung.
Wir setzen Odoo schon ein. Lohnt Beratung trotzdem?
Dort ist sie am konkretesten. Für laufende Systeme liefert dieselbe Methode einen Migrations- und Rollout-Plan: was unverändert in die neue Version geht, welche Anpassungen entfallen, weil der Standard aufgeholt hat, und in welcher Reihenfolge der Sprung passiert.
Was, wenn herauskommt, dass Odoo nicht passt?
Dann steht das im Dokument, mit Begründung. Wir verdienen an der Arbeit nach dem Scoping nur, wenn es Arbeit gibt, die sich lohnt.
Wer führt das Scoping durch?
Die Person, die danach das Projekt leiten würde. Es gibt keine Übergabe von einem Beratungs- an ein Umsetzungsteam — weil es kein getrenntes Beratungsteam gibt.
Kontakt aufnehmen
Sagen Sie uns, was nicht funktioniert
Schicken Sie uns eine kurze Beschreibung, wo Ihre Prozesse wehtun. Antworten wird die Person, die die Arbeit machen würde — kein Vertriebsteam.