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Einführungen, die in Scheiben live gehen — nicht mit einem Knall

Ganze Gruppen, nicht nur einzelne Gesellschaften. Gemeinsame Daten, wo sie helfen, getrennte Bücher, wo das Gesetz sie verlangt — und ein Go-live je Bereich statt eines Termins, an dem alles hängt.

Wie wir vorgehen

Eine Einführung beginnt beim Zielbild — meist dem Scoping-Dokument — und läuft in Scheiben. Zuerst Grundkonfiguration und Stammdaten, dann ein Geschäftsbereich nach dem anderen in den Produktivbetrieb: Vertrieb, dann Lager, dann Buchhaltung, in der Reihenfolge, die Ihr Geschäft vorgibt. Jede Scheibe wird von den Menschen getestet, die darin arbeiten werden — auf Ihren Daten, bevor sie live geht.

Der Sinn der Scheiben ist Risiko. Ein Go-live, das alles auf einmal umfasst, hat einen Termin, an dem alles scheitern kann. Ein Go-live je Bereich hat kleine Termine — jeder mit einem Weg zurück.

Datenübernahme

Stammdaten — Partner, Produkte, Preislisten, offene Posten — ziehen vollständig um. Historische Belege so weit, wie sie ihren Platz verdienen: offene Aufträge ja, fünf Jahre abgeschlossene Rechnungen meist als Archiv statt als Live-Datensätze. Das schmutzige Geheimnis jeder Migration ist die Datenqualität — deshalb wird vor dem Import bereinigt, im Altsystem, wo Fehler noch erkennbar sind.

Der deutsche und der Schweizer Teil

DATEV-Export zum Steuerberater, E-Rechnung, Schweizer MwSt. und QR-Rechnung, wo eine Schweizer Gesellschaft beteiligt ist, und die Fiskalisierung an der Kasse, wo Handel dabei ist. Das sind Konfigurationsthemen mit scharfen Kanten — gelöste Probleme, aber nur für jemanden, der sich daran schon geschnitten hat.

Die Phasen

Vom Zielbild zum stabilen Betrieb

01

Fundament

Gesellschaften, Nutzer, Rechte, Kontenrahmen, Stammdaten hinein.

02

Erste Scheibe live

der Bereich mit dem größten Schmerz geht zuerst produktiv.

03

Scheibe für Scheibe

jeder Bereich konfiguriert, von Schlüsselnutzern auf echten Daten getestet, dann umgeschaltet.

04

Stabilisierung

vier bis sechs Wochen mit kurzen Reaktionswegen, danach die Übergabe in den Betrieb.

In fast jedem Erstgespräch gestellt

Wie lange dauert eine Odoo-Einführung?

Ein einzelnes Unternehmen mit Standardprozessen: Monate, nicht Wochen. Eine Gruppe mit mehreren Gesellschaften, Schnittstellen und Datenhistorie: Quartale. Wer vor dem Scoping eine Zahl nennt, rät — die ehrliche Antwort kommt mit dem Zielbild, als Spanne mit Begründung.

Können wir während der Umstellung weiterarbeiten?

Ja — genau dafür sind die Scheiben da. Das Altsystem bleibt für einen Bereich zuständig, bis dessen Scheibe live geht. Was wir vermeiden: beide Systeme lange parallel für denselben Bereich. Doppelerfassung ist der Ort, an dem Datenqualität stirbt.

Übernehmt ihr auch laufende Projekte?

Ja. Es beginnt mit einem kurzen Review des Bestands — Konfiguration, Custom Code, Daten — und einer ehrlichen Einschätzung, was davon bleibt. Manchmal lautet die Antwort „mehr, als Sie befürchten", gelegentlich „weniger, als Sie hoffen".

Community oder Enterprise?

Beides sind echte Optionen, und wir betreiben beides. Enterprise bringt die deutsche Lokalisierung mit TSE an der Kasse, gepflegte Upgrades und einige Apps, die in der Praxis zählen. Community trägt überraschend weit, wenn die Anforderungen es zulassen. Das klärt das Scoping je Fall — nicht die Weltanschauung.

Kontakt aufnehmen

Sagen Sie uns, was nicht funktioniert

Schicken Sie uns eine kurze Beschreibung, wo Ihre Prozesse wehtun. Antworten wird die Person, die die Arbeit machen würde — kein Vertriebsteam.